Einmal Malawi und zurück ...

Auf Einladung von Father Joseph hat Johann Heller - Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins - vom 7.6. bis 7.7. das St. John Early Childhood Development Center, Mangochi, besucht und aktiv an Ausbesserungsarbeiten (Gebäude und Einrichtung, vor allem der beiden Grundschulen) sowie am Screening mit Schwester Edda teilgenommen - und dabei erste Erfahrungen mit dem Linksverkehr gesammelt.

 

Seine Eindrücke:

  • Malawi könnte ein blühendes Land sein; es besitzt eine sehenswerte, teilweise gebirgige Landschaft, genügend Wasserreserven und Anbauflächen für Mais, Gemüse und Obst. Zur ertragreichen Bewirtschaftung fehlt es einerseits am Wissen, andererseits aber auch am Leistungswillen, vor allem der Männer.
  • Die Arbeitsleistung wird überwiegend von Frauen erbracht (schwere Feld- und Hausarbeit, Kindererziehung): sie müssen vorrangig unterstützt und vor allem in Bildungsmaßnahmen einbezogen werden, um auch bezahlte außerhäusliche Arbeit annehmen zu können.
  • Im St. John's wird unter Leitung von Father Joseph Hervorragendes geleistet; der Schulbetrieb für ca. 1.500 Grundschulkinder unter äußerst beengten Bedingungen (weshalb die Errichtung eines Schulgebäudes in Verbindung mit der Internatsschule für Mädchen nach wie vor erste Priorität besitzt), die Betreuung der Vorschulkinder, eine Krankenstation, Hilfsgüter für bedürftige, arme und kranke Menschen sowie die positive Ausstrahlung auf das Umland.
  • Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Schwester Edda: Beratung und Betreuung der Mütter, vor allem bei Kindern mit angeborenen Behinderungen, Entwicklungskontrolle von Säuglingen und Kleinkindern. Kreative Vermittlungsformen (z.B. "gesungene" Medikamentenpläne) ersetzen die fehlende Lese- und Schreibfähigkeit.
  • Auch die Lehrer an den Grundschulen sind bei einer Klassengröße von mehr als 70 [!] Kindern gefordert. Der Unterricht findet teilweise im Freien statt, Singen und Tanzen sind wesentliche Elemente.
  • Faszinierend sind die Herzlichkeit und Fröhlichkeit der Menschen und ihr Humor angesichts primitivster Lebensbedingungen; vor allem die Kinder zeigen Resilienz und Kreativität.
  • Der Schlüssel zum Weg aus der Armutsfalle liegt zweifellos in der schulischen Erziehung (auch spirituell im Sinn der Verantwortung für die Schöpfung, für das eigene Leben und die Sorge um Andere) und in der Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen und auszuüben.

Als Teil des Berichts über das 1. Halbjahr 2015 können Sie den Erfahrungsbericht auch hier downloaden.

 

Claudio Paternò - 30 Tage für die Menschen in Mangochi

Was bewegt einen beruflich erfolgreichen, jungen Mann, seinen verdienten Urlaub zu "opfern", um den Menschen im Betreuungsbereich des St. John Early Childhood Development Center in Mangochi zu helfen?

 

Lesen Sie den Bericht von Claudio Paternò, den man unter das Motto stellen könnte:
"Von einem, der auszog, um den Armen zu helfen - und bereichert zurückkehrte."

Die Fotos wollen Ihnen die geschilderten Erlebnisse und die Menschen näher bringen - und Ihnen Mut machen, bei einem Einsatz vor Ort Ihr "ganz persönliches" Malawi zu entdecken:

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